S. CAPURRO: ADIPOFILLING – WWW.ADIPOFILLING.COM - CAPURRO RESEARCH PUBBLICATION (WWW.CRPUB.ORG)  – EDITIONS  D’ARSONVAL ON LINE –  YEAR 2007 NUMBER 1 – GENOVA ITALY – COPYRIGHT 2007

ADIPOFILLING

SERGIO CAPURRO MD

Capurro Research Group Capurro Research Group
Capurro Research Publications
sergio.capurro@fastwebnet.it

Zusammenfassung

Es wird eine einfache Methode der mechanischen Fragmentation des aspirierten  oder chirurgisch entnommenen Fettgewebes beschrieben, um einen „Filler“ von Fettzellen und Bindegewebe zu erhalten. Dieser „biologische Filler“ kann zur Korrektion von tiefen oder extrem oberflächlichen  Volumendefiziten injiziert werden. Das Ergebnis des Verfahrens erscheint über die Zeitdauer stabil zu bleiben. Dank der standardisierten Granulometrie des Fettgewebes, das mit einem gewöhnlichen Küchen-Minipimmer behandelt wird, scheint dieses Verfahren  (Adipofilling) die Forschungen hinsichtlich des Überlebens des eingepflanzten Fettgewebes, der Ergänzung und der Selektion der Zellen zu fördern.
Schlüsselwörter: Lipofilling, Lipostruktur, Adipofilling.

Die Übertragung der autologen durch Ansaugen gewonnenen Fettgewebslobuli wird im Allgemeinen Lipofilling genannt. In den letzten  Jahren wurde Lipofilling in begrenzten Gebieten angewandt, um Volumendefekte zu korrigieren, die auf primäre und sekundäre Ursachen zurückgehen. In der letzten Zeit haben Beobachtungen hinsichtlich der erhöhten  Zahl der Stammzellen, die  im Bindegewebsstroma des Fettgewebes  enthalten sind, viele Autoren dazu veranlaßt, Lipofilling zur Besserung und Beschleunigung der Prozesse der Narbenbildung der Haut anzuwenden. Die Verfahren, die vorgeschlagen werden, bestehen im Ansaugen des Fettgewebes durch Kanülen von kleinen Dimensionen, dem Zentrifugieren  bei 3000 Umdrehungen, der Injektion  durch eine Mikrokanüle von kleinen Mengen der Fettlobuli, die auf zahlreiche getrennte Stellen verteilt werden (1-2), in der Zubereitung des lobulären Gewebes durch einen Mull oder ein Sieb, um  das Transplantationsgewebe von den Restflüssigkeiten, Blut und Anästhesielösungen zu trennen. Es wurden auch zahlreiche Ergänzungsmittel vorgeschlagen, um die Lipolyse in der unmittelbar auf die Einpflanzung der Lobuli folgenden Phase zu modulieren: Insulin (3), Betablocker (4) und autologes Serum (5).

Einführung

Die Einpflanzung der Lobuli des Fettgewebes ist nicht so vielseitig wie die Injektion eines subkutanen handelsüblichen Fillers. Die „lobuläre“ Struktur des Transplantationsgewebes erschwert eine gleichmäßige Verteilung, besonders wenn es sich um sehr oberflächliche Gebiete handelt.. Die Überlebensdauer des injizierten Gewebes ist außerdem nicht reproduzierbar, da zahlreiche Faktoren mitwirken. Aus unserer Sicht ist die Dimension der Fettlobuli die wichtigste, es folgen die anderen Faktoren: die Durchblutung der empfangenden Gebiete, das Alter, die Aspirationsweise, die Zubereitung der Lobuli, die Dimensionen der Adipozyten, die Angewohnheiten wie Rauchen und Alkoholgenuß  und Einnahme von Pharmaka. Die Lobuli des Fettgewebes, besonders wenn sie von übermäßigen Dimensionen sind, unterliegen der Nekrose und Verkalkung  und dies hat den Verlust der anfänglichen Resultate zu Folge und begrenzt die Anwendung von Lipofilling bei Eingriffen zur  Volumenvergrößerung der Brüste. Das Risiko von Veränderungen hinsichtlich des Tastens und Aussehens, die durch die oberflächlichen oder in zu großer Menge erfolgten Injektionen verursacht werden, ist wohlbekannt. Diese Erscheinungen beruhen auf der Schwierigkeit der Ernährung der Fettlobuli auf Grund ihres großen Ausmaßes. Um dieser Unzulänglichkeit vorzubeugen, werden wiederholte Bewegungen mit der Spritze durchgeführt, um kleine Mengen des Fettgewebes in zahlreiche Tunnels, die mit Hilfe einer Mikrokanüle in dem empfangenden Gebiet erzeugt werden, einzupflanzen. Natürlich ist dieses Verfahren ziemlich traumatisch.Um diesen Widrigkeiten vorzubeugen und um das Fettgewebe als permanenten wandlungsfähigen  und gering traumatischen Filler benützen zu können, haben wir ein einfaches Verfahren entwickelt, wodurch die Lobuli, die durch Ansaugen des Fettgewebes gewonnen werden oder die Fragmente, die aus dem während einer Abdominalplastik entnommenen Fettgewebe erhalten werden,  in einzelne Adipozyten  und Mikrofragmente von injizierbarem Bindegewebe zerteilt werden können und so wie ein Filler, durch eine Injektionsnadel von 18 G oder geringerem Durchmesser angewandt werden.

Beurteilung der Transplantationsmenge

Wie bei dem traditionellen Lipofilling werden das Spender- und das Empfängergebiet  durch einen Hautstift gekennzeichnet. In Hinsicht auf die volumetrischen Vergrößerungen muß man beachten, daß das Gesamtvolumen der Adipozyten und das entnommene Bindegewebsmaterial dreimal mehr sein muß als die für die Korrektur berechnete Menge.

Anästhesie und Aspiration des Fettgewebes

Die Anästhesie wird durch eine modifizierte Klain Lösung (die physiologische Lösung wird durch eine Ringer-Laktatlösung ersetzt) durchgeführt. Die Lobuli des Fettgewebes werden durch eine Spritze von 60 ml und mit einer Kanüle von 3,4 oder 5 mm aspiriert.  Diese Kanülen mit einem größeren Durchmesser sind den Kanülen von 2 mm vorzuziehen, denn  je größer der Durchmesser ist,  um so weniger angesaugtes Gewebe wird durch das Reiben der Kanüle beschädigt. Die zylindrische Form stellt vom geometrischen Standpunkt aus die geringste Kontaktobertfläche mit dem größten Volumen dar.Das aspirierte lobuläre Gewebe wird in der Folge in einem Glasbehälter mit Ringer-Laktatlösung gewaschen. Diese Spüllösung wird wiederholt mit Hilfe einer Spritze aspiriert und ersetzt, bis die Durchsichtigkeit erreicht wird. Dieses Spülen entfernt das Blut und das Lidocain, das potentiell  den Transport der Glukose und das Wachstum der Adipozyten in den Kulturböden (6) verhindert. Adipozyten und Bindegewebsmaterial können auch durch Fragmente des subkutanen Gewebes, das chirurgisch aus einem während der Abdominalplastik entnommenen Lappen stammt, gewonnen werden.

Vom aspirierten Fettgewebe bis zu den Adipozyten und den Bindegewebs-Mikrofragmenten

Nachdem die für die Korrektur notwendige Menge  des lobulären Fettgewebes (wenigstens 20 ml ) entnommen und die Spülung und die Entfernung der oben beschriebenen Spülflüssigkeit durchgeführt wurde, stellt man eine maximale Menge von 100 ml des aspirierten Fettmaterials in einer Pirexschale von 250 ml mit einem Durchmesser von 6,5 cm bereit. Man fügt nun in die Schale ungefähr 50 ml der Ringer-Laktatlösung bei. Der Vorgang der Verwandlung der Lobuli in Adipozyten und Bindegewebsmaterial besteht in 4 oder 5 Passagen (oben/ unten) die mit einem Küchen-Minipimmer (Philips Essence), dessen Ende im Autoklav sterilisierbar ist (Abb. 1), durchgeführt werden.

Fig. 1
Abb. 1 Zubereitung des Lipoaspirats

Die Schnittflächen des Endstückes müssen nach 25 Sterilisationen überprüft werden; im Fall des Verlustes des Schneidevermögens müssen die Klingen geschliffen oder das Endstück ersetzt werden.

Fig. 2
Abb 2 Von den Lobuli des Fettgewebes (links) bis zu den Adipozyten und den Bindegewebsmikrofragmenten (rechts)

Fig. 3
Abb. 3  Ausstrich von Adipofilling.   Adipozyten und  Bindegewebsmikrofragmenten mit Gefäßfragmenten von kleinem Kaliber. Hämatoxin & Eosin.Färbung, Vergrößerung 10x.

Die so erhaltenen Fettzellen  und Bindegewebe (Abb. 2-3) werden in zwei oder drei Spritzen von 20 ml, bei denen vorher der Kolben entfernt und die vordere Öffnung durch einen sterilisierbaren  Kunststoffverschluß (Tip guard TM      Scanlan international, US) verschlossen wurde, entleert. Die bis zum Rand aufgefüllten Spritzen werden bei einer geringen Geschwindigkeit, 300 G für 3 Minuten zentrifugiert, höhere Geschwindigkeiten sind nicht nötig und könnten die Fettzellenanteile des fragmentierten Gewebes zerstören. Nach dem Zentrifugieren  entleert man die Flüssigkeit, die sich in dem vorderen Anteil der Spritze angesammelt hat, indem man den Kunststoffverschluß entfernt. Nachdem der flüssige Anteil, der durch Zentrifugieren gewonnen wird, entfernt wurde, verschließt man mit dem Finger die Öffnung der Spritze und man führt für einige Millimeter den Kolben in die Spritze ein, die man umdreht. Man wartet bis das Material bis zum Kontakt mit dem Kolben herabfließt und man entfernt die Luft. Nach Beendigung dieses Vorganges hat sich das Volumen des aspirierten Fettgewebes auf ungefähr die Hälfte reduziert, da die Fettlobuli in Fettzellen und Bindegewebsmaterial fragmentiert wurden, wie dies von der geringen Menge von Öl auf der Oberfläche der Spritze nach dem Zentrifugieren bewiesen wird. Bei   den jüngeren Patienten ist das Öl fast völlig abwesend.

Vom subkutanen Gewebe der Abdominalplastik bis zu den Adipozyten und den Bindegewebsmikrofragmenten

Adipozyten und Bindegewebsmaterial, die für das Adipofillung geeignet sind, können auch aus dem subkutanen Gewebe stammen, das aus dem durch  eine Abdominalplastik gewonnenen Lappen stammt. In diesem Fall muß das subkutane Gewebe in kleine Stücke geschnitten werden, bevor man den Minipimmer (Abb.4 )  anwendet. Die  4 oder 5 Passagen mit diesem Instrument, die angewendet werden, um ein entsprechendes Material mit dem Lipoaspirat zu erhalten, müssen bei diesem Eingriff verdreifacht werden.

Fig. 4
Abb. 4 Zubereitung der Adipozyten und des Bindegewebsmaterials aus subkutanen Gewebsfragmenten, die aus einer Abdominalplastik erhalten wurden.

Adipofilling

Nachdem die Adipozyten und das Bindegewebsmaterial bei niedriger Geschwindigkeit zentrifugiert  und die Spülflüssigkeiten entfernt wurden, steht das Fettgewebe, das in einen Filler umgewandelt wurde, bereit um in kleinen oder großen Mengen injiziert zu werden. In dieser Phase kann man, wenn erwünscht eine eventuelle Ergänzung hinzufügen. Werden große Mengen injiziert, so soll man eine Spritze zu 20 ml und eine Kanüle mit einem Durchmesser von 2 mm anwenden; werden kleine Mengen injiziert, so überführt ein Metallanschluß das Material in kleinere Spritzen von 2,5 oder 1 ml. Die oberflächliche oder tiefe Injektion wird mit einer Nadel 18 G oder geringeren durchgeführt. Während der Injektion muß die Nadel immer in Bewegung gehalten werden, um intravenöse Injektionen zu vermeiden. Der durch die Injektion hervorgerufene Schmerz kann durch eine Sedation und Lokalanästhesie, die an der Einstichstelle ausgeführt wird,  reduziert werden. Das subkutane Gewebe darf nicht infiltriert werden, in Alternative kann der Eingriff auch in Allgemeinanästhesie erfolgen. Der postoperative Verlauf erweist sich jedenfalls als zufriedenstellend und die Ekchymosen sind gering. Im ersten Monat nach der Operation ist es notwendig, daß der Patient eine hyperkalorische und Hyerproteindiät einhält.Adipofilling kann für zahlreiche Zwecke angewendet werden: um die Asymmetrie der Brüste zu korrigieren (Abb. 5), um das Volumen zu vergrößern; um das Aussehen der Mammaprothesen zu verbessern (Abb.6); um das Tastgefühl, das durch den Prothesenrand bestimmt wird, auszuschalten Abb. 7); um den Verlust von subkutanem Gewebe zu ersetzen,; um Hautnarben und Zustände nach Akne zu bessern; um das Lippenrot zu vergrößern (Abb. 8); um den sogenannten Barrenkodex  zu bessern; um Volumendefizite des Gesichtes auszugleichen (Abb.9 und 10); nach der Blepharoplastik, um dem Orbitalgebiet ein jüngeres Aussehen zu verleihen. Adipofilling wird auch von uns benutzt, um die Haut der Nase zu verjüngen; um nach einer Rhinoplastik ein natürlicheres Aussehen zu bewirken und um in ausgewählten Fällen die sekundäre Rhinoplastik zu korrigieren (Abb. 11); wird es nachher oder gleichzeitig angewandt, korrigiert das suspensive elastische Facelifting die vorher bestehenden Asymmetrien und bessert die Ergebnisse des Lifting. Der Stromaanteil der Stammzellen gerechtfertigt die Anwendung des Adipofilling in der Behandlung der Ulzera und der Radiodermitis.

Fig. 5
Abb.  5  Asymmetrie der Brüste. Adipofilling von 220  ml in die rechte Brust und von 75 ml in die linke. Ergebnis nach einem Jahr.

Fig. 6
Abb.  6  ZusätzlicheMastoplastik  Korrektur des oberen Poles der linken Brust. durch Adipofilling.

Fig. 7
Abb.  7  Zusätzliche Mastoplastik. Korrektur der Veränderungen beim Tasten des unteren und medialen Randes der Prothese durch Adipofilling.

Fig. 8
Abb.  8 Adipofilling des Lippenrotes. Ergebnis nach sechs Monaten.

Fig. 9
Abb.  9 Adipofilling des Gesichtes. Ergebnis nach dem zweiten Adipofilling. Es wurden insgesamt 85 ml injiziert.

Fig. 10
Abb.  10  Adipofilling des Gesichtes. Es wurden 90 ml injiziert. Stabiles Ergebnis nach einem Jahr.

 

Fig. 11
Abb.  11 (oben links) Zustand nach Rhinoplastik. (oben rechts) Rekonstruktion der Nase mit Adobe Photoshop indem die rechte Hälfte benützt wird; das Bild wurde verdoppelt und horizontal gedreht. (unten links)   Rekonstruktion der Nase mit Adobe Photoshop indem die linke Hälfte benützt wird; (unten rechts) Ergebnis nach Adipofilling.

Ergebnisse

Ab 2003 haben wir 55 ambulante Patienten behandelt. Bei den ersten behandelten Patienten haben wir in etwa 20% die Menge des  für die Korrektur notwendigen Gewebes unterschätzt und haben nach 6 Monaten oder einem Jahr einen neuen Eingriff unternommen, um das erwünschte Ergebnis zu erzielen. Kein Patient hat einen dritten Eingriff erfahren. Im Allgemeinen hat uns das Adipofilling gestattet, ausgezeichnete Ergebnisse zu erzielen, wenn auch mit  gewissen Varianten von Patient zu Patient, die durch das Alter, die metabolischen Bedingungen, die Angewohnheiten, wie Rauchen und Alkoholgenuß oder pharmakologische Behandlungen bedingt sind. Nach dem anfänglichen Ödem werden die Flüssigkeiten vom Organismus absorbiert und die Fettzelle erscheint auf Grund des Schocks der Transplantation reduziert. Nach ungefähr einem Monat zeigt sich eine Wiederherstellung des Volumens, das sich über die Zeit hinweg stabil erweist. Die Echographie , die alle 6 Monate nach Adipofilling  in der Brustregion durchgeführt wird, hat die Beibehaltung des Volumens bestätigt. Die Mammographie, die 2 Jahre nach dem Adipofilling durchgeführt wurde, hat keine Verkalkung oder andere Zeichen eines vorhergehenden Eingriffes gezeigt. Die Brüste erwiesen sich bei dem Betasten weich und ohne künstliche Sensationen. Die Injektion von Fettzellen oder Bindegewebe in Gebiete mit extrem dünner Haut wie die Lidgegend und das Lippenrot, haben keine Veränderungen des Aussehens oder des Tastgefühls verursacht.

Diskussion

Diese einfache Methode, die wir Adipofilling benannt haben, eröffnet die Möglichkeit, das Fettgewebe wie einen  permanenten subkutanen oder tiefen „biologischen Filler“ zu benutzen. Die Zellen und das Bindegewebsmaterial, die durch die Fragmentation erhalten wird, können mit einer  Nadel 18 G oder von geringerer Größe  mit einem    minimalen Trauma injiziert werden.  Die Verteilung des injizierten Materials ist optimal und erfordert keine wiederholten Bewegungen der Spritze. Es zeigten sich keine Veränderungen des Tastgefühls, auch dann nicht, wenn das Material sehr oberflächlich injiziert wurde. Große Mengen des Materials können ohne Komplikationen injiziert werden, da die Möglichkeit der Verteilung und des Modellierens des eingeführten Materials besteht.  Es werden keine Verkalkungen hervorgerufen. Die isolierten Zellen haben bessere Möglichkeiten eines Überlebens im Vergleich zu  Lobuli des Fettgewebes gezeigt.
Die durch das Ansaugen gewonnenen Fettzellen können als stark vitale Zellen betrachtet werden, wie dies ihre Fähigkeit, Glukose unter basalen Bedingungen und unter Insulinstimulierung (7-8-9) zu transportieren, beweist. Außer den bereits angegebenen Vorteilen soll man sich vor Augen halten, daß die Bedeutung dieses biologischen Fillers auch von der extremen Leichtigkeit und Transparenz des Materials bestimmt wird.
Die möglichen Komplikationen des Adipofilling bestehen in dem Risiko einer intravasalen Injektion, die man vermeiden kann, indem man aspiriert oder die Nadel während der Injektion in Bewegung hält. Die granulometrische Standardisierung stellt einen interessanten Ausgangspunkt  für die Forschungen des Überlebens,  der Ergänzung und der Anwendung der Stammzellen, die in großer Zahl im Stroma des Fettgewebes enthalten sind, dar.  Das Adipofilling scheint vielversprechend zu sein im Fall der volumetrischen Vergrößerung der Brust, der Glutaei und in allen Fällen von subkutanem Gewebsverlust. Im Gesicht gestattet diese Methode abgesehen von der Wiederherstellung der Volumen auch die der Symmetrien und eine dünne und vollständige Schicht  der Fettzellen und des Bindegebsmaterials  unter dem Derma herzustellen, um das Aussehen zu verjüngen und die Eigenschaften der Haut zu verbessern. Interessant sind die Möglichkeiten des Adipofilling in der Nasengegend, um ohne   komplizierte Eingriffe, die chirurgischen Ergebnisse einer Rhinoplastik zu korrigieren (siehe Abb. 11) Heute betrachten wir mit unserer klinischen Erfahrung das Adipofilling als eine sichere Methode    und als einen guten Ausgangspunkt für die nötigen weiteren Versuche, die auf die zahlreichen Fragen, die noch ohne Antwort bleiben, durch diese Eingriffe die richtige Antwort  finden möchten.

Danksagung

Ich danke Alberto Cavalchini für die wertvollen Ratschläge.

Literaturverzeichnis

1) Coleman SR.  Facial recontouring with lipostructure. Clin. Plast. Surg. 1997; 24: 347-67
2) Coleman SR. Structural fat grafts: the ideal filler? Clin Plast Surg 2001; 28:111-119
3) Yuksel E, Weinfeld AB, Cleek R et al. Increased free fat-graft survival with the long-term, local delivery of insulin, insulin-like growth factor-I, and basic fibroblast growth factor by PLGA/PEG  microspheres. Plast Reconstr Surg 105:1712, 2000
4) Ayhan M, Senen D, Adanalii G, Gorgu M et al: Use of beta-blockers for increasing survival of free fat grafts. Aesth Plast Surg 25:338-242,2001
5) Capurro S., Cavalchini A.: A simple technique for bloodless surgery. Plast. Reconstr. Surg. Volume 115(3) March 2005 pp 965-966
6) Moore JH, Kolaczynski JW, Morales LM, et al. Viability of fat obtained by syringe suction lipotomy: Effect of local anesthesia with lidocaine. Aesth Plast Surg 19:335-339,1995
7) Bastard JP, Cuevas J, Cohen S, Jardel C, et al. Percutaneous adipose tissue biopsy by mini-liposuction for metabolic studies. J Parenteral Enteral Nutr 1994;18:466-468
8) Kashiwagi A. Verso MA, Andrews J, el al: In vitro insulin resistance of human adipocytes isolated from subjects with non-insulin-dependent diabetes mellitus. J Clin Invest 72:1246-1254, 1983
9) Foley JE, Kashiwagi A, Verso MA, et al: Improvement in in vitro insulin action after one month of insulin therapy in obese non-insulin-dependent diabetics. J Clin Invest 72:1901-1909,1983 

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